Taktbesprechung
mit Nachunternehmern
Die Wochenrunde am gemeinsamen Board – Partner planen mit, ohne das gesamte System zu lernen.
Wie BAUREPORT die Taktbesprechung abbildet
BAUREPORT unterstützt die Taktbesprechung über Lean Construction und den Hybrid-Zugang: Gateway per URL oder QR, ausgewählte Taktbereiche, Öffnungsfenster – die Bauleitung behält Versionen und Auswertungen.
Warum die Runde digital führen?
Taktbesprechungen scheitern oft am Medium: Zettelwand, Beamer mit veralteter Datei, Nachunternehmer, die hinterher doch in Excel weitermachen.
Die Runde mit Nachunternehmern wirkt, wenn alle denselben Stand sehen und die Gewerke ihre Karten mittragen – nicht nur zuhören.
Die übliche Hürde ist der Zugang. Ein Nachunternehmer, der für zwei Taktbereiche zuständig ist, bekommt keinen Admin-Account und keinen Schulungstag – also bleibt er beim Zuhören und plant hinterher wieder für sich. Der Hybrid-Zugang setzt genau hier an: Gateway per URL oder QR-Code, Authentifizierung, ausgewählte Taktbereiche und ein Zeitfenster, in dem geöffnet ist.
Für die Bauleitung ändert das nichts an der Hoheit über den Plan. Entwurf, Versionen und Auswertungen bleiben intern; freigegeben wird nur, was die Partner in der Runde brauchen – auf Wunsch inklusive der offenen Störungen. Nach der Besprechung wird der Stand als Version gesichert, sodass die nächste Runde auf dem Ergebnis der letzten aufsetzt und nicht bei einer neu abgeschriebenen Liste beginnt.
Von organisatorischen Aufgaben ist die Runde dabei klar getrennt: Die Taktbesprechung steuert den Bauablauf auf der Zeitachse, alles ohne Taktbezug gehört auf das Kanban-Board. Und wenn im Keller das Netz fehlt, hält Offline/Sync das Board – für große Pläne und Echtzeit bleibt eine Verbindung trotzdem sinnvoll.
Was die Runde braucht
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Ein Board, ein Bild
Beamer oder Tablet, derselbe Stand wie auf dem Handy des Partners.
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Zugang ohne Schulung
QR oder Link, begrenzte Bereiche, klares Zeitfenster.
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Karten der Gewerke
Nachunternehmer pflegen ihre Zusagen selbst, eingeschränkt.
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Störungen sichtbar
Offene Verzögerungen optional im Gateway, nicht nur intern.
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Stand danach sichern
Version nach der Runde – die nächste startet nicht bei null.
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Hoheit bleibt intern
Entwurf, Stealth und Auswertung bleiben bei der Bauleitung.
So läuft die digitale Runde
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Stand vorbereiten
Entwurf intern, dann das Gateway öffnen.
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Partner holen
QR oder URL, Authentifizierung, ausgewählte Takte.
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Karten legen
Gemeinsam verschieben, teilen, Folgekarten aus Störungen.
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Version sichern
Nach der Runde verbindlich machen.
Wer davon profitiert
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Bauleitung
Weniger Nachtelefonate, aktuellerer Stand nach der Runde.
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Nachunternehmer
Mitplanen ohne Admin-Account und Schulungstag.
Aus der Praxis
Im Container hängt der Beamer am Lean-Board. Der Trockenbauer scannt den QR, sieht nur seine Taktbereiche und schiebt eine Karte. Die Störung vom Vortag liegt offen. Nach 40 Minuten sichert die Bauleitung die Version.
Bestandteil von BAUREPORT
Die Taktbesprechung ist ein Anwendungsfall von Lean Construction. Die Methodik der Taktplanung und der Umgang mit Störungen haben eigene Seiten.
Möchten Sie den Hybrid-Zugang in einer Runde sehen? Schreiben Sie uns.
FAQ
Müssen Nachunternehmer BAUREPORT-Nutzer sein?
Für die Taktbesprechung reicht der Hybrid-Zugang: Gateway mit Fenster und ausgewählten Bereichen, ohne vollen Login.
Sehen Partner das ganze Board?
Nein. Sie sehen die Taktbereiche, die Sie freigeben. Versionen und Auswertungen bleiben intern.
Was, wenn das Netz im Keller fehlt?
Offline/Sync hält das Board. Für große Pläne und Echtzeit bleibt eine Verbindung sinnvoll.
Ist das dasselbe wie Aufgabenmanagement?
Nein. Die Taktbesprechung steuert den Bauablauf auf der Zeitachse. Organisatorische Aufgaben ohne Takt gehören auf das Kanban-Board.