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Qualitätskontrolle
auf der Baustelle

Während der Ausführung prüfen – nicht erst bei der Abnahme, wenn Nacharbeit teuer wird.

Grafische Visualisierung Qualitätskontrolle

Wie BAUREPORT Qualitätskontrolle abbildet

BAUREPORT stützt Qualitätskontrolle mit Checklisten während der Ausführung und mit Tickets, wenn aus einem Punkt ein Mangel wird. Vorlagen wiederholen sich, Fotos hängen am Punkt.

Warum Kontrolle nicht die Abnahme ist

Abnahme kommt am Ende. Qualität entscheidet sich vorher: Bewehrung vor dem Beton, Dämmung vor der Bekleidung, Fuge vor dem nächsten Gewerk.

Ohne Raster prüft jede Schicht anders. Ohne Ticket bleibt der Fund ein Foto ohne Zuständigkeit.

Der Zeitpunkt ist hier der entscheidende Hebel. Eine Abweichung, die vor dem Betonieren auffällt, kostet einen Slot; dieselbe Abweichung nach dem Ausschalen kostet Stemmarbeit, Nacharbeit und meist eine Diskussion darüber, wer sie verursacht hat. Deshalb liegt die Prüfung dort, wo die nächste Schicht die Stelle zudecken würde – und nicht am Ende, wenn die Übergabe ansteht.

Damit das wiederholbar bleibt, arbeitet die Kontrolle mit Vorlagen je Gewerk statt mit frei formulierten Notizen. Fotos hängen am jeweiligen Punkt, nicht in einer Galerie, in der später niemand die Achse zuordnen kann. Wird aus einem Punkt ein echter Mangel, entsteht daraus ein Ticket mit Zuständigkeit und Frist. Trifft die Nacharbeit den Ablauf, wird zusätzlich die Lean-Karte angepasst – die Liste allein plant die Woche nicht.

Qualitätskontrolle ist dabei kein eigenes Modul, sondern ein Anwendungsfall: Checklisten während der Ausführung, Tickets dann, wenn aus einem Punkt ein Vorgang mit Zuständigkeit und Frist werden muss. Nicht jeder Fund braucht diesen Schritt – viele Punkte bleiben auf der Liste und sind damit ausreichend dokumentiert. Für Nachunternehmer hat das einen angenehmen Nebeneffekt: Sie kennen die Prüfpunkte vor dem Beton und nicht erst aus dem Abnahmeprotokoll.

Was Qualitätskontrolle braucht

  • Zum richtigen Zeitpunkt

    Bevor die nächste Schicht die Stelle zudeckt.

  • Wiederholbare Punkte

    Dieselbe Vorlage, nächste Achse.

  • Foto am Befund

    Nicht „irgendwo auf der Etage“.

  • Übergang zum Mangel

    Wenn der Punkt nicht nur ein Haken, sondern ein Vorgang wird.

Prüfen, bevor es zu spät ist

  1. Vorlage für das Gewerk

    Nicht jedes Mal neu denken.

  2. Auf der Fläche gehen

    Punkte, Fotos, Abweichung.

  3. Offenes eskalieren

    Ticket, Frist, Zuständigkeit.

  4. Takt nicht ignorieren

    Wenn die Nacharbeit die Woche kippt, Lean anpassen.

Wer davon profitiert

  • Bauleitung

    Fängt Abweichungen, bevor sie in der Abnahme explodieren.

  • Nachunternehmer

    Sehen die Punkte vor dem Beton, nicht danach.

Aus der Praxis

Vor dem Betonieren läuft die Bewehrungs-Liste. Ein Abstandhalter fehlt, Foto am Punkt. Daraus wird ein Ticket mit Frist – der Takt verschiebt sich um einen Slot, nicht um eine ganze Etage Nacharbeit.

Bestandteil von BAUREPORT

Qualitätskontrolle nutzt Checklisten und das Ticketsystem. Die Abnahme-Liste ist der Fall am Ende. Wiederverwendbare Vorlagen sind das dritte Blatt.

Möchten Sie eine Ausführungs-Checkliste an Ihrem Gewerk sehen? Schreiben Sie uns.

FAQ

Ist Qualitätskontrolle ein eigenes Modul?

Nein. Es ist der Anwendungsfall: Checklisten während der Ausführung, Tickets wenn aus dem Punkt ein Mangel wird.

Unterschied zur Abnahme?

Qualität prüft, bevor die nächste Schicht kommt. Abnahme prüft zur Übergabe.

Muss jeder Fund ein Ticket sein?

Nein. Viele Punkte bleiben auf der Liste. Das Ticket kommt, wenn Zuständigkeit, Frist und Nachweis nötig sind.

Geht das mit Lean zusammen?

Ja. Wenn die Nacharbeit den Takt trifft, passt die Lean-Karte – die Liste allein plant die Woche nicht.

Neugierig?

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