Lieferungen verfolgen
auf der Baustelle
Was kommt wann – und was blockiert, wenn es nicht kommt? Sichtbar auf der Tafel, nicht im Lieferanten-Chat.
Wie BAUREPORT Lieferungen abbildet
BAUREPORT verfolgt Lieferungen in Kanban: Karten für Material und Termine, Status sichtbar, optional mit Zeit. Der Takt in Lean bleibt die Wochenplanung – die Lieferung ist der Blocker davor.
Warum Lieferungen aus dem Blick fallen
Eine verspätete Palette stoppt ein Gewerk. Steht das nur in einer WhatsApp-Gruppe, sieht es die Taktbesprechung zu spät.
Verfolgen heißt: der Status der Lieferung liegt neben dem Takt, nicht daneben im Handy.
Der Grund, warum Lieferungen aus dem Blick fallen, ist ihre Zwischenstellung: Sie gehören niemandem allein. Der Einkauf bestellt, der Lieferant fährt, das Gewerk wartet – und die Information darüber, wo die Palette gerade ist, kursiert genau zwischen diesen Beteiligten. Eine eigene Karte je Lieferung gibt diesem Zwischenstand einen Ort, an dem alle nachsehen können, statt nachzufragen.
Für die Wochenplanung zählt vor allem der Zeitpunkt der Information. Steht eine Lieferung schon auf „verspätet“, bevor die Taktbesprechung beginnt, wandert die betroffene Lean-Karte in derselben Runde – und niemand stellt ein Gerüst für ein Gewerk, das ohne Material ohnehin nicht anfangen kann. Trifft der Verzug den Ablauf tatsächlich, wird er zusätzlich als Störung in Lean festgehalten, damit sich die Ursache später auswerten lässt.
Eine Logistiksoftware ist das ausdrücklich nicht. Tracking und Disposition bleiben beim Lieferanten; auf der Tafel steht nur der Status, der die Fläche betrifft – bestellt, unterwegs, angekommen oder eben fehlend. Wo Wartezeit später erklärt werden muss, lässt sich zusätzlich Zeit an der Karte führen. Von der Freigabe unterscheidet sich die Lieferung im Gegenstand: Die eine ist das Go auf der Fläche, die andere das Material oder der Termin davor.
Was die Verfolgung leisten muss
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Eine Karte pro Lieferung
Was, wohin, für wen.
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Status ohne Nachfrage
Bestellt, unterwegs, da, fehlt.
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Bezug zur Fläche
Nicht abstrakt „Material“, sondern das, was den Takt hält.
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Optional Zeit
Wenn Verzug später erklärt werden muss.
Von der Bestellung zur Fläche
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Karte anlegen
Lieferung, Gewerk, Termin.
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Status ziehen
Sobald sich etwas ändert – nicht erst in der Besprechung.
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Takt prüfen
Lean-Karte anpassen, wenn die Lieferung den Ablauf kippt.
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Störung festhalten
Wenn der Verzug den Takt wirklich trifft.
Wer davon profitiert
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Bauleitung
Sieht den Material-Blocker vor der Mannschaft.
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Nachunternehmer
Wissen, ob sie morgen Material oder nur eine leere Fläche haben.
Aus der Praxis
Die Fensterlieferung rutscht um zwei Tage. Die Kanban-Karte steht auf „verspätet“, bevor die Taktbesprechung beginnt. Die Lean-Karte wandert – niemand stellt das Gerüst für ein Gewerk, das nicht kommen kann.
Bestandteil von BAUREPORT
Lieferungen sind Kanban. Freigaben der zweite Fall auf derselben Tafel. Die Störung im Ablauf dokumentieren Sie in Lean, nicht doppelt auf der Karte.
Möchten Sie Lieferstatus und Takt nebeneinander sehen? Schreiben Sie uns.
FAQ
Ist das eine Logistik-Software?
Nein. BAUREPORT verfolgt den Status, der die Fläche betrifft. Spedition und Tracking des Lieferanten bleiben dort, wo sie sind.
Warum nicht nur Lean?
Lean plant die Woche. Die einzelne Lieferung als sichtbarer Blocker gehört auf die Tafel, nicht als unsichtbare Annahme in die Taktkarte.
Kann ich Zeit erfassen?
Ja, optional an der Kanban-Karte – etwa Wartezeit durch fehlendes Material.
Was ist der Unterschied zu Freigaben?
Freigabe ist das Go auf der Fläche. Lieferung ist das Material oder der Termin davor. Beides kann dieselbe Tafel nutzen.