Icon Freigaben steuern auf der Baustelle

Freigaben steuern
auf der Baustelle

Wer darf weiterarbeiten? Sichtbar auf der Karte – nicht in einer E-Mail, die drei Personen nicht gelesen haben.

Grafische Visualisierung Freigaben

Wie BAUREPORT Freigaben abbildet

BAUREPORT steuert Freigaben über Kanban: Karten mit Status, Verantwortlichen und optionaler Zeiterfassung. Der Takt bleibt in Lean, der Mangel im Ticket – die Freigabe ist der sichtbare Go/No-Go auf der Tafel.

Warum Freigaben verloren gehen

Freigaben sitzen oft zwischen Gewerken: Fläche frei, Material da, Prüfer unterwegs. Ohne Tafel bleibt das ein Chat-Status.

Steuern heißt: jeder sieht, ob die Karte noch wartet oder schon laufen darf.

Heikel sind Freigaben, weil sie zwischen den Zuständigkeiten liegen: Die Fläche gehört dem einen Gewerk, die Prüfung einem anderen, und der Nächste in der Reihe wartet auf beides. Solange dieser Zwischenstand nur mündlich oder im Chat existiert, weiß niemand verlässlich, ob morgen begonnen werden kann. Auf der Kanban-Tafel ist die Karte dagegen an ihrer Spalte ablesbar – wartend, in Prüfung oder freigegeben.

Für die Taktbesprechung heißt das: Die offenen Freigaben liegen vor der Runde auf dem Tisch und nicht danach. Wer möchte, führt zusätzlich die Zeit an der Karte mit – dann lässt sich später beziffern, wie lange eine Fläche auf ihr Go gewartet hat. Der Takt selbst bleibt in Lean Construction, der Mangel im Ticketsystem; die Tafel hält den Zwischenstand sichtbar.

Nicht jede Freigabe gehört dabei auf die Tafel. Ein Mangel oder eine Abnahme bleibt ein Vorgang im Ticketsystem, weil dort Frist, Zuständigkeit und Nachweis hängen. Auf die Kanban-Tafel gehört der sichtbare Go/No-Go dazwischen – der Zwischenstand, auf den ein anderes Gewerk wartet. Nachunternehmer sehen die Tafel, sofern sie Zugang zum Projekt haben; wo das nicht gewollt ist, führen Sie den Ablauf stattdessen als Workflow mit begrenztem Partnerzugang.

Was Freigaben brauchen

  • Ein Status, den alle sehen

    Nicht fünf Versionen in fünf Postfächern.

  • Verantwortlich klar

    Wer gibt frei – und wer wartet darauf?

  • Optional mit Zeit

    Wenn die Wartezeit später erklärt werden muss.

  • Neben dem Takt

    Lean plant die Woche. Kanban hält die Freigabe sichtbar.

Von der Anfrage zum Go

  1. Karte anlegen

    Was muss frei werden, für wen?

  2. Spalte ziehen

    Wartet, in Prüfung, freigegeben.

  3. Zeit erfassen

    Wenn Wartezeit später zählt.

  4. Weitergeben

    Gewerk oder Taktkarte erst dann anstoßen.

Wer davon profitiert

  • Bauleitung

    Sieht die Blocker, bevor die Mannschaft steht.

  • Nachunternehmer

    Wissen, ob sie morgen wirklich anfangen.

Aus der Praxis

Die Fläche wartet auf die TGA-Freigabe. Die Karte steht in „Prüfung“. Der Trockenbauer sieht das vor der Taktbesprechung – und plant nicht gegen eine Wand, die noch nicht frei ist.

Bestandteil von BAUREPORT

Freigaben liegen in Kanban. Aufgaben, die zwischen Ticket und Tafel entscheiden müssen, hat die Seite Aufgabenmanagement. Lieferungen sind der zweite Kanban-Fall.

Möchten Sie Ihre Freigaben auf einer Tafel sehen? Schreiben Sie uns.

FAQ

Ist jede Freigabe ein Ticket?

Nein. Ein Mangel oder eine Abnahme bleibt im Ticketsystem. Die Freigabe als sichtbarer Go/No-Go gehört auf die Kanban-Tafel.

Ersetzt das die Taktplanung?

Nein. Lean plant den Ablauf. Kanban macht die Freigabe dazwischen sichtbar.

Kann ich Wartezeit erfassen?

Ja. Kanban kann Zeit an der Karte führen, wenn Sie das brauchen.

Sehen Nachunternehmer die Tafel?

Ja, wenn sie Zugang zum Projekt haben. Ohne Vollzugang steuern Sie Prozesse über Workflows.

Neugierig?

Schreiben Sie uns